Kaltplasma-Aerosol.
Die Technologie der Zukunft für Mensch und Tier.

Die Technologie des Kaltplasmas (engl. Cold Atmospheric Plasma – CAP) findet im Bereich der Humanmedizin und im Besonderen im Bereich der Dermatologie immer stärkere Anwendung. Neben fest, flüssig und gasförmig spricht die Wissenschaft vom sog. vierten Aggregatzustand: Ionisierte Luft unter Energiezufuhr. Die entstehenden Teilchen heißen Kaltplasmaprodukte. Kaltplasma hat eine desinfizierende und die Heilung stimulierende Wirkung. Wir gehen mit unserem PLASMO®VET einen zusätzlichen Schritt nach vorne. Die Technologie des Kaltplasmas haben wir weiterentwickelt: Kaltplasma wird um Aerosol, sprich Wasserdampf ergänzt. Unser Produkt PLASMO®VET basiert auf unserer innovativen und patentierten Technologie des sog. Kaltplasma-Aerosols (engl. Cold Atmospheric Plasma-Aerosol – CAP-A). Unser Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung nicht nur im Human-, sondern auch im Veterinärbereich verfügbar zu machen. Doch wie entsteht und wirkt unser Kaltplasma-Aerosol im PLASMO®VET?

Schritt 1.
Erzeugung von Kaltplasma.
Cold Atmospheric Plasma / CAP

Um Kaltplasma-Aerosol mit Hilfe des PLASMO®VETs breitstellen zu können, benötigen wir zunächst Kaltplasma selbst. Zu dessen Erzeugung hat unser Unternehmen eine eigene Plasmaquelle entwickelt. Unsere einzigartige Plasmaquelle benötigt nur Strom und Umgebungsluft. So entsteht Kaltplasma – ein ionisiertes Gas. Neben fest, flüssig und gasförmig wird dieses Gas als weiterer, vierter Aggregatzustand bezeichnet. Kaltplasmaprodukte bestehen aus verschiedenen geladenen Teilchen mit Oxidationspotenzial. Diese ermöglichen die Oxidation von Mikroorganismen wie nativen Bakterien, Viren, Pilzen und multiresistenten Keimen (MRSA). Kaltplasmaprodukte sind reaktive Sauerstoffspezies, welche einen Kurzschluss der Zellmembran des pathogenen Mikroorganismus bewirken. Konkret führen diese Teilchen zu einer Schädigung der Zellmembran. Im Anschluss werden Redoxprozesse von Mikroorganismen gestört. Pathogene Mikroorgansimen werden so eliminiert . Menschliche und tierische Zellen sind im Zellverband durch Proteine geschützt und daher nicht betroffen – somit ist Kaltplasma für Mensch und Tier unbedenklich. Diese keimeliminierende Wirkung unterstützt die automatische Dekontamination des Gerätes. Neben der keimeliminierenden Wirkung von Kaltplasma machen wir uns bei WK-MedTec im Besonderen die Eigenschaft der Ionisation des Kaltplasmas zu nutze, welche im dritten Schritt relevant wird.

Schritt 2.
Erzeugung von Aerosol.

Ein Verneblermodul erzeugt im PLASMO®VET im zweiten Schritt ein sehr feines Aerosol. Unser Aerosol besteht aus kleinsten Wasserpartikeln und Umgebungsluft, sprich Wasserdampf.

Schritt 3.
Die Fusion: So entsteht Kaltplasma-Aerosol.  
Cold Atmospheric Plasma-Aerosol / CAP-A

Die in Schritt 1 entstandenen Kaltplasmaprodukte treffen in einer Kammer auf das in Schritt 2 generierte Aerosol. Die Sauerstoffverbindungen der Kaltplasmaprodukte laden das Aerosol elektrostatisch auf. Dies wird durch den Ionisationsgrad des Plasmas möglich. Die patentierte Mischung aus Kaltplasmaprodukten und vernebeltem Wasser (Aerosol) verspricht eine hohe Wirksamkeit: Die Kraft der Dispersion des Aerosols wird gesteigert.

Schritt 4.
Schmerz- und stressfreier Kontakt mit der Tierhaut.

Im Kontakt mit der Tierhaut entfaltet das aufbereitete Aerosol in diesem vierten und letzten Schritt die Kraft seines Löse- und Verdünnungseffektes. Diese physikalische Hauptwirkweise führt zur mechanischen Dekontamination der Haut.

Beim herkömmlichen direkten Kaltplasma-Verfahren wird in einem ersten Schritt Kaltplasma erzeugt, das in der Folge bei permanenter Energiezufuhr in Kontakt mit der Tierhaut kommt ( z.B. „Strahl“). Im Gegensatz dazu trennt unsere Technologie des Kaltplasma-Aerosols Energieeintrag und Wirkungsort räumlich und physikalisch voneinander. Energie wird nur im ersten Schritt für die Erzeugung der Kaltplasmaprodukte an der Plasmaquelle benötigt. Das gezielte Herantragen des Kaltplasma-Aerosols an die Tierhaut im vierten und letzten Schritt ist vom ersten Schritt völlig losgekoppelt. Unser Verfahren unterscheidet sich vom direkten Kaltplasma-Verfahren, da es keinen Energieeintrag auf der Haut vorsieht. Energiezufuhr und Tierhaut sind getrennt voneinander. Gerade diese Trennung garantiert eine schmerz- und stressfreie Versorgung für das Tier.

In Anlehnung an: Schmelz, U., Schaal, T., Hämmerle, G. & Tischendorf, T. (2024). The further development of cold plasma technology: The effectiveness of a contactless, indirect atmospheric cold plasma method for germ reduction on surfaces in vitro and in vivo. https://doi.org/10.1101/2024.10.12.24315382
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